Spinatkuchen

Anders als seine Verwandten, die klassischerweise mit Blätterteig, Yufka oder als Quiche mit einem Mürbeteigboden daher kommen, ist dieser Kuchen eher ein gebackener Auflauf, denn er kommt ganz ohne Teig aus. Das macht ihn sehr figurfreundlich und nebenbei auch glutenfrei.
Aber vorallem empfehle ich ihn wärmstens, weil er nicht nur schnell und einfach zuzubereiten ist (abgesehen von der Stunde im Ofen, in der Sie anderes erledigen können), sondern weil er so ungemein köstlich ist!
Spinatkuchen_pics

Zutaten:
2kg Spinat oder 1500g tiefgefroren Blattspinat
2 Eier
750g Quark (wenn Sie es sehr leicht haben wollen, nehmen Sie 500g Magerquark plus 250g mit normalem Fettgehalt für den Geschmack)
200g Feta
8 Zweige frischen Thymian
2 Zweige Rosmarin
1/2 TL getrockneten Oregano
etwas frischgemahlende getrocknete Chili
4 große Knoblauchzehen
Salz, frischgemahlener Pfeffer
Olivenöl
Den Ofen auf 200° vorheizen. Quark in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Einen Topf mit Wasser und Salz aufsetzen. Frischen Spinat waschen, putzen und 2 Minuten blanchieren, tiefgefrorenen Spinat ca. 5 Minuten ins kochende Wasser geben. Spinat in ein Sieb geben, gut ausschütteln und abtropfen lassen. In einer Schüssel den Quark mit dem zerbröselten Feta , dem ausgepressten Knoblauch, den abgezupten Thymianblättern, den gehackten Rosmarinblättern, dem Oregano und der Prise Chili gut verrühren. Kräftig frisch pfeffern und salzen. Abschmecken. Der Geschmack sollte sehr würzig sein. Zwei Eier verquirlen und darunter heben. Aus dem Spinat vorsichtig mit Hilfe eines großen Löffels nochmals das restliche Wasser pressen. Sorgfältig mit der Quark-Feta-Masse mischen. Eventuell noch einmal abschmecken. Eine Quiche oder eine andere dekorative Kuchenform mit Olivenöl auspinseln, die Masse kreisförmig rührend hinein füllen und in der Mitte des Ofens ca. 1 Stunde backen. Nach einer 3/4 Stunde vielleicht mit Backpapier abdecken, falls der Kuchen oben zu braun geworden wird. Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen.

Dazu passt sehr gut ein Dip aus griechischem Joghurt, einer ganzen, grob geraspelten Gurke, einer zerdrückten Knoblauchzehe, Meersalz und frischem Pfeffer. Vielleicht ergänzt um gemahlende Chili oder, sehr köstlich, einem Löffel Za’atar.

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